Lebenszeichen

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Sollte man ab und an mal von sich geben. Da ich zugegebener Maßen schon eine Weile nur recht wenig Laune hatte, hier etwas zu veröffentlichen, dachte ich mir, ich meld mich mal wieder. Ist schon einiges passiert in der Zeit. Ich war Fischen, im Kino, habe einen Palast besucht, Weißwürste gegessen und andere schöne Dinge getan. Vielleicht werde ich in den nächsten Tagen den einen oder anderen Punkt etwas näher beleuchten.
Jedenfalls ist inzwischen so etwas wie Alltag eingezogen. Positiv fällt mir dabei die sportliche Seite auf (wenn auch immer noch viel zu wenig), was mit gerade heute nach einer Runde Fußball in den Sinn kommt. Hab mir vor einiger Zeit richtige Fußballschuhe gekauft. Für $21 kann man sich das mal gönnen ;) . Da ich ja bekanntermaßen eher weniger lauffreudig bin steh ich natürlich in meiner angestammten Torposition, dort ists auch schön. Laufen wird eh überbewertet, hab mir doch letzte Woche echt den linken Knöchel mit dem Mist verknackst. Blöder Scheiß.
Trotz des Amüsements des Fußball bin ich da dann doch eher dem Klettern zugeneigt. Ist ja auch bekannt. Leider hab ich es erst einmal geschafft in einer kleinen Halle hier in der Nähe Bouldern zu gehen. Das war dafür umso angenehmer. Ich hatte zum ersten Mal seit langem wieder harte und brennende Arme. Mangelndem Training sei Dank. Trotzdem nen tolles Gefühl.
Etwas exotischer ging es dafür am Sonntag vor zwei Wochen zu: Unterwasserhockey war angesagt. Das hatte ich vorher noch nie gesehen, aber es ist ein toller Sport. Gespielt wird in einem vielleicht 2,5m tiefem Becken in kompletter Schnorchelmontur. Das heißt Flossen, Maske und eben der Schnorchel. Dazu gibt es noch einen Schutzhandschuh und den Schläger. Man schnorchelt dann oben rum und wenn es sich anbietet geht es ab nach unten, Puck erobern, welcher aufgrund des Gewichts immer am Grund bleibt) und auf Richtung gegnerischs Tor. Dabei müssen Freunde wie Gegner beobachet und mit ersteren auch kommuniziert und interagiert werden. Für die ganze Tour durchs Becken fehlt dann eben doch die Luft. So geht das offziell 2×15 Minuten, wir haben ne Stunde gespielt. Natürlich mit Pausen. Bei der Sache kommt man teilweise wirklich außer Atem, da man soviele Dinge gleichzeitig koordinieren muss. Man braucht eben alles und kann nicht klein anfangen. Das machte die erste Einheit für mich zu einer echten Herausforderung. Ich will aber wieder hin, weil Spaß macht es, und das nicht zu wenig. Da das ganze nur Sonntags angeboten wird ist das zwar etwas schwierig, aber das wird schon denk ich.
Am Wochenende geht es dann hoffentlich wiedermal zum Surfen. Da am 15. ein großer Ausverkauf von entsprechender Ausrüstung beginnt diesmal vielleicht auch schon im eigenen Neoprenanzug :)
Soweit so gut, beste Grüße nach Deutschland!

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